Honorare und Akonti: Häufige Fragen und Probleme
Honorare und Akonti: Häufige Fragen und Probleme
Honorarlauf für einmalige Spesen funktioniert nicht
Problem
Beim Honorarlauf für einmalige Spesen reklamiert das System wegen des gewählten Zeitraums, obwohl die einmalige Spesenposition korrekt erfasst wurde. Der Lauf lässt sich nicht durchführen.

Workaround
Der Honorarlauf benötigt für die Verarbeitung eine gültige Basis (Objekt mit Verhältnis) im gewählten Zeitraum. Fehlt diese, kann als Workaround ein Pseudoobjekt mit einem Pseudoverhältnis eröffnet werden, damit der Lauf eine Verarbeitungsbasis erhält und die einmalige Spesenposition verrechnet werden kann.
Akonti bei MWST-Mandanten kommen mal mit, mal ohne MWST
Problem
Bei einem MWST-pflichtigen Mandanten werden Akonti in der Nebenkostenabrechnung (NK) uneinheitlich behandelt: Manche Akonti erscheinen mit Mehrwertsteuer, andere ohne.
Lösung
Die Ursache liegt in der Regel in der Eröffnungsbilanz: Wurden die Akonti dort ohne MWST-Code eingebucht, fehlt diesen Buchungen die Grundlage für eine korrekte MWST-Berechnung in der NK-Abrechnung. Bei MWST-pflichtigen Mandanten mit optierten Objekten müssen Akonti deshalb manuell mit dem passenden MWST-Code eingebucht werden, damit sie in der Abrechnung korrekt (d. h. konsistent mit oder ohne MWST, je nach Objekt) berechnet werden.
Voraussichtliches Verwaltungshonorar ist in der Auswertung nicht ersichtlich
Problem
Die Auswertung "Voraussichtliche Honorare" für ein in der Zukunft liegendes Verwaltungshonorar bleibt leer bzw. liefert kein Ergebnis.

Lösung
Da das Honorar in der Zukunft liegt, findet die Auswertung keinen aktuellen Indexwert und liefert deshalb kein Ergebnis. Abhilfe schafft das manuelle Eintragen des Feldes "Indexwert in %" mit dem Wert 1.00 in der Auswertungsmaske. Danach funktioniert die Auswertung wie erwartet.
Einmaliges Honorar wird im Folgejahr falsch verrechnet
Problem
Ein einmaliges Honorar wurde sowohl auf Stufe Liegenschaft als auch auf Stufe Mandant erfasst. Im Folgejahr wird beim Verrechnen das falsche (nämlich das auf Mandantenstufe erfasste) Honorar berücksichtigt, weil das System auf Stufe Liegenschaft nichts mehr findet und stattdessen auf das Mandanten-Honorar zurückgreift.


Lösung
Ein einmaliges Honorar sollte grundsätzlich nur auf einer Stufe erfasst werden – entweder auf Stufe Liegenschaft oder auf Stufe Mandant, nicht auf beiden gleichzeitig. Wird es doppelt erfasst, verrechnet das System im ersten Jahr möglicherweise nur eine der beiden Positionen; im Folgejahr wird dann fälschlicherweise die verbleibende (falsche) Position gezogen. Bei Rückfragen zu falsch verrechneten einmaligen Honoraren deshalb zuerst prüfen, ob die Position auf mehr als einer Stufe erfasst wurde, und die überflüssige Erfassung entfernen.