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5.5 Abrechnung

5.5 Abrechnung

Nach dem Aufbau der Kontoliste und der Erfassung der VHKA-Firmen wechseln Sie zurück ins Register Abrechnung.

5.5.1 Abrechnung - Übersicht

Wählen Sie in der Übersicht die entsprechende Abrechnung aus und wechseln Sie in das Register Kostenstelle.

MENÜ: LIEGENSCHAFT / STAMMDATEN / ABRECHNUNG-STAMMDATEN REGISTER: ABRECHNUNG / STAMMDATEN

Screenshot: Übersicht der Abrechnungen als Ausgangspunkt für das Register Kostenstelle

5.5.2 Abrechnung - Kostenstelle

In der Kostenstellenübersicht sehen Sie alle mit der vorgängig markierten Abrechnung verknüpften Kostenstellen. Erfassen Sie hier die zur Abrechnung gehörenden Kostenstellen.

5.5.2.1 Stammdaten der Kostenstelle

Eine Kostenstelle wird nach der hier definierten Schlüsselkombination abgerechnet. Es können pro Kostenstelle maximal zwei Schlüssel definiert werden. Alle für die gewählte Abrechnung definierten Kostenstellen verknüpfen Sie hier mit der entsprechenden Abrechnung.

MENÜ: LIEGENSCHAFT / STAMMDATEN / ABRECHNUNG-STAMMDATEN REGISTER: ABRECHNUNG / KOSTENSTELLE / STAMMDATEN

Screenshot: Stammdaten der Kostenstelle mit Kontoliste, Umlage und Verteilungsangaben

  • Kostenstellennummer: Wählen Sie hier mit F2 die passende Kontoliste aus. Dabei wird die Listennummer mit abgefüllt.
  • Kosten abrechnen: Ohne gesetztes Flag wird diese Kostenstelle nicht abgerechnet und erscheint auch nicht in der Abrechnung.
  • Umlage Prozente: Das Total der Umlage Prozente 1 und 2 muss immer 100 % ergeben.
  • Schlüsselnummer: Die auf der Kostenstelle aufgelaufenen Kosten können nach maximal zwei unterschiedlichen Schlüsseln erfolgen (mieter- und/oder objektspezifische Schlüssel).
  • Gewichtungsfaktor: Haben Sie auf dem Objekt einen zusätzlichen Gewichtungsfaktor hinterlegt, werden Kosten zusätzlich nach diesem Faktor umgelegt.
  • Monatsgewichtung: Mit der Auswahl der Gewichtung werden die zu verrechnenden Kosten individuell pro Monat nach dieser Tabelle verteilt, z. B. zahlt ein Mieter, der über die Sommermonate ein Objekt mietet, weniger als ein Mieter, der in den Heizmonaten im Objekt wohnt. Wählen Sie diese Tabelle nur für Heizkosten, die nach objektspezifischen Schlüsseln verteilt werden. Bei Verteilung nach abgelesenen Schlüsseln ist dieses Feld zwingend leerzulassen.
  • Leerstandsfaktor: Der Leerstandsfaktor bestimmt, wie viel % der anfallenden Leerstandskosten zu Lasten des Eigentümers gehen. Zulässig unter bestimmten Voraussetzungen ist (Details siehe Art. 7 VMWG und Art. 257b OR):
    • 33.33 % für Zwei- bis Dreifamilienhäuser (Eingabe 0.33)
    • 50.00 % für Vier- bis Achtfamilienhäuser (Eingabe 0.50)
    • 66.66 % für grössere Gebäude und Büro-/Geschäftshäuser (Eingabe 0.66)
    • 100.00 %: Der Eigentümer trägt die gesamten Kosten (Eingabe 1.00 oder 0.0)
  • Listennummer: Wählen Sie die zu verwendende Kontoliste aus.
  • Firma NR. VHKA: Wählen Sie die Ablesefirma aus. Die Liste der zur Auswahl stehenden Firmen können Sie im Register Abrechnung-Stammdaten / Firma VHKA ergänzen.
  • Anlagenummer VHKA: Pflegen Sie die Anlagenummer gemäss Vertrag mit der Ablesefirma.
  • Verbrauchsart: Bei Verwendung der Schnittstelle DTA-VKA kann das Feld leer bleiben, da hier die Verbrauchsart über den verwendeten Schlüssel definiert ist. Bei Verwendung der (alten) VHKA-Schnittstelle wählen Sie die Art der verbrauchsabhängigen Kosten zur aktiven Kostenstelle. Jede Abrechnungsart ist pro Abrechnung nur einmal auswählbar.

Pro Kostenstelle und Abrechnungsart können Sie die Kosten in den Stammdaten der Kostenstelle auf zwei mieterspezifische Schlüssel aufteilen. Damit ist es möglich, zwei Schlüsselwerte pro VHKA-Art einzulesen. Bedingung für das Einlesen der Daten von der Ablesefirma ist, dass die Ablesefirma die Schnittstelle zu Rimo entsprechend anpasst.

Beispiel:

  • Zähler: Zähler Heizung – Schlüssel: Heizeinheiten – Abrechnungsart: VHKA Heizkosten
  • Zähler: Zähler Warmwasser – Schlüssel: Warmwasser – Abrechnungsart:

Werden in diesem Beispiel die abgelesenen Werte mittels File eingelesen, so wird die prozentuale Aufteilung der Kosten auf die beiden Zähler ebenfalls automatisch geändert. Wenn Sie die Zählerwerte pro Objekt manuell pflegen, müssen Sie auch die prozentuale Verteilung der Kosten für jede Abrechnung neu berechnen und in den Stammdaten der Kostenstelle entsprechend ändern.

Screenshot: Stammdaten der Kostenstelle mit Einstellungen für Schlüssel, Monatsgewichtung und VHKA Für die Nebenkosten sind folgende Beispiele zu nennen:

  • Zähler: Zähler Kaltwasser – Schlüssel: Kaltwasser – Abrechnungsart: VHKA Kaltwasser
  • Zähler: Zähler Strom – Schlüssel: Strom – Abrechnungsart: VHKA Strom
  • Status VHKA: Der Status der VHKA wird automatisch angepasst gemäss Fortschritt der Abrechnung und kann nicht manuell geändert werden.

5.5.2.2 Heizmaterial

Für die Berechnung und Verbuchung des buchhalterischen Wertes des Endbestands benötigt Rimo R5 die Angabe der entsprechenden Konten.

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Screenshot: Kostenstelle mit Block Heizmaterial und den Konten für Anfangs- und Endbestand Kontrollieren Sie, dass die hier hinterlegten Konten auch im Kontenplan des entsprechenden Jahres vorhanden sind. Die Mengeneinheit für FIFO muss zwingend mit der Mengeneinheit der hier gepflegten und in den FIBU-Stammdaten erfassten Heizmaterialkonten übereinstimmen.

In der FIBU werden lediglich die Heizmaterial-Einkäufe gebucht (FIBU / Verarbeitungen / Buchung oder via Kredi-Modul).

Mit der Eingabe des abgelesenen Endbestands unter «Liegenschaft / HKNK-Abrechnung / Vorbereitung» berechnet Rimo R5 den Wert des Heizmaterialvorrats nach der FIFO-Methode (first in / first out) und verbucht die Werte sowohl für den Endbestand (Konto Vorrat Ende) der aktuellen Periode sowie in den Anfangsbestand (Konto Vorrat Anfang) der Folgeperiode. Das manuelle Buchen in der FIBU entfällt somit.

  • Gegenkonto Verb. Bestand (optional): Das Verbindungskonto (Bilanzkonto) kann gepflegt werden, wenn die Buchung Endbestand und Anfangsbestand nicht direkt erfolgen soll (Konto Endbestand / Konto Anfangsbestand und umgekehrt). Dieses Konto wird zwingend bei Abrechnungen von STEG benötigt, da der Bestand bilanziell erfasst werden muss.

5.5.2.3 Kostenträger und Abrechnungsbeträge

Diese beiden Register sind informativ und dienen der Kontrolle. Theoretisch könnte man im Register «Kostenträger» Objekte einer Kostenstelle manuell zuordnen, dies kann aber einfacher mit der Objektzuweisung als Hilfsfunktion gemacht werden.

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Screenshot: Register Kostenträger einer Kostenstelle mit zugeordneten Objekten STEG

Bei Abrechnungen für STEG-Liegenschaften werden hier zwei weitere Informationen eingeblendet.

Screenshot: Kostenstellenansicht für STEG mit zusätzlichen Informationsfeldern Details zu diesen Registern finden Sie in der Schulungsdokumentation «Stockwerkeigentum».