12 · Eröffnung der Genossenschaftsbuchhaltung
Eröffnung der Genossenschaftsbuchhaltung
Hinweis:
Die Details zur Einrichtung der Finanzbuchhaltungsstammdaten und Funktionen sind in den Schulungsunterlagen «Finanzbuchhaltung» beschrieben.
Eröffnung der Finanzbuchhaltung
Bei der Erfassung einer neuen Genossenschaft im Modul «Anteilschein» wird beim Speichern gleichzeitig im Modul «Finanzbuchhaltung» eine «Finanzbuchhaltung» mit der gleichen Nummer wie die der Genossenschaft generiert.
In den Stammdaten der Finanzbuchhaltung werden alle vorhandenen Daten aus der Genossenschaft übernommen. Bitte Ergänzen Sie die entsprechenden Daten für die Genossenschaftsbuchhaltung.
MENÜ: FINANZBUCHHALTUNG / STAMMDATEN / FINANZBUCHHALTUNG-STAMMDATEN REGISTER: BUCHHALTUNG / STAMMDATEN

Eröffnung der Genossenschaftsbuchhaltung
Eröffnung FIBU-Jahr
Eröffnen Sie für die Buchhaltung der Genossenschaft das erste «FIBU-Jahr».
MENÜ: FINANZBUCHHALTUNG / STAMMDATEN / FINANZBUCHHALTUNG-STAMMDATEN REGISTER: JAHR / STAMMDATEN

Mit Klick auf «Einfügen» und Angabe des Referenzkontenplanes, FIBU-Jahres mit Beginn und Ende können Sie das Jahr eröffnen bzw. speichern.
Erfassung FIBU-Konten
Relevante FIBU-Konti für die Genossenschaftsbuchhaltung
Erfassen Sie im eröffneten FIBU-Jahr die Konten für die Genossenschaftsbuchhaltung «manuell» oder mittels «Kontenplan übernehmen».
MENÜ: FINANZBUCHHALTUNG / STAMMDATEN / FINANZBUCHHALTUNG-STAMMDATEN REGISTER: KONTO / STAMMDATEN

Eröffnung der Genossenschaftsbuchhaltung
KMU-Kontenahmen - Rimo R5 Referenzkontenplan für Wohnbaugenossenschaften
In der Schweizer Immobilienbranche fehlte bisher ein Standardkontenrahmen. Die W&W Immo Informatik AG, hat im Jahr 2013 gemeinsam mit Herbert Mattle, dem Mitautor des Standardwerks «Schweizer Kontenrahmen KMU», sowie den «Wohnbaugenossenschaften der Schweiz» einen Kontenrahmen als Branchenstandard entwickelt. Dieser ermöglicht es KMUs im Bereich Immobilienbewirtschaftung, ihre Kontenpläne zu standardisieren und den Anforderungen der neuen Rechnungslegung gerecht zu werden. Rimo R5 unterstützt in der Immobilienbuchhaltung sämtliche Kontenpläne.
Hinweis:
Gerne stellen wir Ihnen den Rimo R5-Referenzkontoplan «KMU-GENOSSENSCHAFT» in PDFFormat zur Verfügung.
Der Rimo R5-Support kann Sie auch bei der Einrichtung unterstützen bzw. hat die Möglichkeit, diesen «Referenzkontenplan» via Hilfsfunktion auf Ihrer Datenbank im Rimo R5 einzulesen.
Setzen Sie sich dafür mit dem Rimo R5-Support in Verbindung.
Auszug der relevanten FIBU-Konti für die Genossenschaftsbuchhaltung aus dem Rimo R5-Referenzkontoplan «KMU-GENOSSENSCHAFT (detaillierter KP inkl. Lohn)»:

Eröffnung der Genossenschaftsbuchhaltung
Erfassung manuelle Eröffnungsbilanz
Da bei einer Genossenschaftsersterfassung im Rimo R5 keine FIBU-Buchungen zu den Genossenschafterkonti erstellt werden, erfassen Sie die Eröffnungssaldi der FIBU-Konti mittels Verarbeitung Jahresabschluss mit der Funktionswahl «Eröffnungsbilanz» in der Finanzbuchhaltung der entsprechenden Genossenschaft.
MENÜ: FINANZBUCHHALTUNG / VERARBEITUNGEN / JAHRESABSCHLUSS FUNKTIONSWAHL: ERÖFFNUNGSBILANZ

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass der Saldo zwischen den Konti « 2801 Anteilscheinkapital» (= obligatorische Einlage), « 1070 Nicht einbezahltes Anteilscheinkapital » und « 2250 Nicht ausbezahltes Anteilscheinkapital » per Eröffnungsstichtag mit dem « Kapitalsaldo der Saldoliste » aus dem Anteilscheinmodul übereinstimmt (Siehe Kapitel Auswertung «Saldoliste Genossenschafter» zur Kontrolle FIBUEröffnungsbilanz)».
Auswertung Report «Eingangsbilanz»
MENÜ: FINANZBUCHHALTUNG / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: EINGANGSBILANZ

Zwingende Einstellung vor Produktivstart der Genossenschaft
Wichtig:
Sobald die Kontrolle aller erfassten Genossenschafterkonti und die erfasste Eröffnungsbilanz definitiv durchgeführt wurde, müssen Sie vor dem Produktivstart der Genossenschaft im Rimo R5 den «Status Nacherfassung», den man zu Beginn für die Ersterfassung gesetzt hat, unbedingt wieder zurücksetzen lassen.
Zurücksetzung des «Status Nacherfassung»
Für die Zurücksetzung des «Status Nacherfassung» im Rimo R5 nehmen Sie bitte mit dem Rimo R5-Support Kontakt auf.
Hinweis:
Das Zurücksetzen des «Status Nacherfassung» bedeutet zugleich den Produktivstart der Genossenschaft im Rimo R5. Jetzt können Verarbeitungen durchgeführt werden und es werden FIBUBuchungen generiert.
Sobald nun erste Verarbeitungen und Buchungen ohne «Status Nacherfassung» durchgeführt wurden, darf dieser Status keinesfalls mehr aktiviert werden.
Weitere detaillierte Angaben zur Anwendung des Anteilscheinmoduls entnehmen Sie den Schulungsunterlagen «Anwendung Anteilscheinverwaltung».
Kontrolle und Auswertungen über die Stammdaten
Reports im «Anteilscheinmodul»
Für die Kontrolle und Auswertung der Stammdaten stehen Ihnen die Reports im Ordner «Genossenschafter» zur Verfügung. Diese werden in den nachfolgenden Kapiteln gezeigt.
Die Reports in den Ordnern «Kontoauflösung» und «Kontrolllisten allgemein» werden in den Schulungsunterlagen «Anwendung Anteilscheinverwaltung» beschrieben.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS

Report «Genossenschafterkonto zu Mietvertrag»
Mit dem Report «Genossenschafterkonto zu Mietvertrag» wird die Beziehung zwischen Mieter und Genossenschafter» inkl. der «Kapitalsaldo» und «obligatorische Betrag» angezeigt.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: GENOSSENSCHAFTER / GENOSSENSCHAFTERKONTO ZU MIETVERTRAG

Kontrolle und Auswertungen über die Stammdaten
Report «Kontoauszug Genossenschafter»
Im Report Kontoauszug Genossenschafter sehen Sie die einzelnen Bewegungen pro Genossenschafterkonto zur Kontrolle.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: GENOSSENSCHAFTER / KONTOAUSZUG GENOSSENSCHAFTERKONTO

Report «Mietvertrag zu Genossenschafterkonto»
Mit diesem Report erhalten Sie eine Übersicht über die Mietverträge zu den Genossenschafterkonti.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: GENOSSENSCHAFTER / MIETVERTRAG ZU GENOSSENSCHAFTERKONTO

Kontrolle und Auswertungen über die Stammdaten
Report «Saldoliste Genossenschafter»
Zur Kontrolle der Eingaben zu den einzelnen Genossenschafterkonti eignet die «Saldoliste Genossenschafter». Die Liste prüft pro Genossenschafterkonto den Kapitalsaldo mit dem Nominalbetrag der obligatorischen Einlage (bzw. gezeichneten Anteilscheinen) und kann als Grundlage für die Zuordnung weiterer Anteilscheine verwendet werden.
Hinweis:
Hier können Sie im Total auch den Gesamtsaldo der Gelder pro Genossenschaft und Kontoart auswerten und so überprüfen, ob dies zum Beispiel mit der Eröffnungsbilanz oder Schlussbilanz (Jahresabrechnung) übereinstimmt.
13.5.1 Auswertung Report «Saldoliste Genossenschafter» zur Kontrolle FIBU-Eröffnungsbilanz Hier ein Beispiel zur Kontrolle der Kapitalsaldi
Eröffnungssaldi gemäss Eröffnungsbilanz Finanzbuchhaltung:
Konto 2801 Anteilscheinkapital (= Saldo obligatorische Einlage) CHF 36'000.00 im Haben Konto 1070 nicht einbezahltes Anteilscheinkapital CHF - 1'000.00 im Soll Konto 2250 nicht ausbezahltes Anteilscheinkapital CHF 0.00 im Haben = Saldoliste Aktueller Kapitalsaldo (zu verzinsendes Kapital) CHF 35'000.00 MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: GENOSSENSCHAFTER / SALDOLISTE GENOSSENSCHAFTER


Kontrolle und Auswertungen über die Stammdaten
Report «Offene Posten Genossenschafter»
Mit diesem Report werden die bestehenden offenen Posten der Genossenschafter angezeigt.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: GENOSSENSCHAFTER / OFFENE POSTEN GENOSSENSCHAFTER

Report «Zuordnung obligatorische Einlage»
Mit diesem Report erhalten Sie eine Übersicht über die erfassten obligatorischen Einlagen und allen Zuordnungen pro Objekt einer Liegenschaft (Details zum Thema Obligatorische Einlage, im Kapitel «Modul Liegenschaft - Objektstammdaten»).
MENÜ: ANTEILSCHEIN / AUSWERTUNGEN / REPORTS REPORT: KONTROLLLISTEN ALLGEMEIN / ZUORDNUNG OBLIG. EINLAGE

Einstellungen Modul Anteilschein
Einstellung Konfigurationseinträge Modul Anteilschein
In diesem Kapitel wird die Einstellung der Konfigurationseinträge von Modul Anteilschein beschrieben.
Einstellung Geldkonto bei Einzahlung (Verarbeitung «Buchung Bar/Bank»)
Das « Geldkonto » bei einer « Einzahlung » mit Verarbeitung « Buchung Bar/Bank » kann vorgegeben bzw. eingestellt werden.
Die Einstellung wird in folgendem Konfigurationseintrag vorgenommen:
MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: KONFIGURATION / STAMMDATEN

Suchen Sie nach dem Konfigurationseintrag mit der Bezeichnung «AKDK Einzahlung Default Konto.». Ändern Sie den Wert « Konfigurationstyp » auf die gewünschte Einstellung:
1 = ESR-Einnahmen
- 2 = DTA-Auszahlungen
- 3 = Kasse
Einstellungen Modul Anteilschein
Die Kontodefinition für « ESR-Einnahmen » « DTA-Auszahlungen » und « Kasse » können Sie in den Genossenschaft-Stammdaten vornehmen.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / STAMMDATEN REGISTER: GENOSSENSCHAFT / STAMMDATEN

Einstellung Geldkonto bei Auszahlung (Verarbeitung «Buchung Bar/Bank»)
Das « Geldkonto » bei einer « Auszahlung » mit Verarbeitung « Buchung Bar/Bank » kann vorgegeben bzw. eingestellt werden.
Die Einstellung wird in folgendem Konfigurationseintrag vorgenommen:
MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: KONFIGURATION / STAMMDATEN

Suchen Sie nach dem Konfigurationseintrag mit der Bezeichnung «AKDK Auszahlung Default Konto.». Ändern Sie den Wert « Konfigurationstyp » auf die gewünschte Einstellung:
2 = DTA-Auszahlungen
3 = Kasse
Einstellungen Modul Anteilschein
Die Kontodefinition für « ESR-Einnahmen » « DTA-Auszahlungen » und « Kasse » können Sie in den Genossenschaft-Stammdaten vornehmen.
MENÜ: ANTEILSCHEIN / STAMMDATEN REGISTER: GENOSSENSCHAFT / STAMMDATEN

Einstellung «Verfügbarer Betrag»
Für die Kontoart «Depositenkasse» kann der «verfügbare Betrag» mit «Anzahl Tage (Frist Verfügbarkeit gemäss BankV)» eingestellt werden. Demzufolge wäre beispielsweise erst «180 Tage» nach Einzahlung dieser Betrag wieder verfügbar.
Die Einstellung wird in folgendem Konfigurationseintrag vorgenommen:
MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: KONFIGURATION / STAMMDATEN

Suchen Sie nach dem Konfigurationseintrag mit der Bezeichnung «Verfügbarer Betrag». Ändern Sie den Wert « Konfigurationstyp » auf die gewünschte Einstellung bzw. « Anzahl Tage für BankV »:
180 Tage
Einstellungen Modul Anteilschein
Einstellung Standardtexte Modul Anteilschein
In diesem Kapitel wird die Einstellung der Standardtexte von Modul Anteilschein beschrieben.
Definition «Verbindungskonto» bei Umbuchungen oder Zinsverbuchung
Das « Verbindungskonto » im Modul Anteilschein wird bei «Umbuchungen» und «Zinsverbuchung» bebucht.
Die Definition des entsprechenden «Konto» wird in folgendem Standardtext vorgenommen:
MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: STANDARDTEXTE / TEXT

Suchen Sie nach dem Standardtext mit der Bezeichnung «AK/DK: Nummer des Verbindungskonto». Definieren Sie unter «Text» das gewünschte « FIBU-Konto »:
1045 = Verbindungskonto (gemäss Kontenplan)

Einstellungen Modul Anteilschein
Einstellung weiterer Standardtexte Modul Anteilschein
Weitere Standardtexte von Modul Anteilschein finden Sie für die Einstellung (z.B. Buchungstexte parametisieren) mit der Eingabe von «AK/DK:» bei «Bezeichnung».
MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: STANDARDTEXTE / STAMMDATEN

MENÜ: KUNDENADMINISTRATION / VERWALTUNG / HILFSTABELLEN REGISTER: STANDARDTEXTE / TEXT

Wählen Sie den gewünschten «Standardtext» aus und definieren Sie unter «Text» die gewünschte «Einstellung».